Dermatologisches Leistungsspektrum

  • Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen inklusive der computergestützten Video-Auflichtmikroskopie (digitale Aufzeichnung und Bewertung von Muttermalen) 
  • Diagnostik und Behandlung von Hautkrebs und seinen Vorstufen
  • Diagnostik und Behandlung infektiöser (durch Pilze, Bakterien oder Viren ausgelöster) Haut- bzw. Schleimhauterkrankungen
  • Behandlung von Autoimmunerkrankungen
  • Behandlung u. a. von Akne, Rosazea, Neurodermitis (atopisches Ekzem), Psoriasis (hier finden Sie weitere Informationen zum Krankheitsbild und zur Therapie: www.psoriasis-praxisnetz.de)
  • Behandlung von Hautwunden und Hautveränderungen bedingt durch Durchblutungsstörungen
  • Diagnostik und Behandlung von Haarausfall und vermehrtem Haarwuchs, Haarwurzelanalyse
  • Erkrankungen der Nägel
  • Ultraschalldiagnostik der Lymphknoten und der Haut
  • Ambulante Operationen von gutartigen und bösartigen Hauttumoren, Laserchirurgie, Eingriffe am Nagelorgan(eingewachsener Zehennagel)
  • Lichttherapie

Hier finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:

Hautkrebsvorsorge

 

Durch das geänderte Freizeitverhalten in den letzten Jahrzehnten ist eine Zunahme der Hautkrebserkrankungen und auch der Vorstufen registriert worden. Der wichtigste Risikofaktor für das Auftreten von Hautkrebs ist das UV-Licht.

 

Während frühkindliche Sonnenbrände ein erhöhtes Risiko für bestimmte Formen des so genannten schwarzen Hautkrebses (Malignes Melanom) darstellen, sind andere Hautkrebsformen - insbesondere die Vorläufer des hellen Hautkrebses (aktinische Keratosen) – durch die lebenslange Exposition gegenüber UV-Licht begünstigt.

 

Der Hautarzt ist der Experte für das frühzeitige Erkennen der verschiedenen hellen (nicht pigmentierten) und dunklen (unterschiedlich braun oder schwarz gefärbten) Hautkrebskrebsformen und Vorläufer.


Er kennt das Erscheinungsbild und die Unterscheidungskriterien und kann über das Risikoprofil (Hinweise auf UV-Schäden an der Haut, Hauttyp, familiäre Häufung) des einzelnen Patienten beraten. Denn bei frühzeitiger Erkennung ist der Hautkrebs in einem hohen Prozentsatz heilbar.

 

Im Rahmen der seit dem 01.07.2008 auch von den gesetzlichen Krankenversicherungen angebotenen Hautkrebsvorsorgeuntersuchung wird die gesamte Hautoberfläche des Patienten auf das Vorhandensein von Hautkrebs oder seiner Vorstufen untersucht.


Neben dem geschulten Auge, steht  dem Hautarzt zur Beurteilung pigmentierter Hautveränderungen das Auflichtmikroskop (Dermatoskop), eine spezielle Vergrößerungslupe, zur Verfügung. Hiermit können unter anderen verschiedene gutartige pigmentierte Hautveränderungen wie Muttermale oder Alterswarzen (seborrhoische Keratosen) voneinander abgegrenzt werden. Die Feinstruktur erlaubt auch Differenzierungen zwischen unauffälligen Muttermalen und so genannten atypischen oder dysplastischen Muttermalen, die operativ entfernt werden sollten.

 

Unsere Praxis bietet darüber hinaus als Wahlleistung die computer-gestützte Videoauflichtmikroskopie (Video-Dermatoskopie) an. Hiermit  können von kontrollbedürftigen Muttermalen stark vergrößerte Aufnahmen gemacht und auf digitalem Medium gespeichert werden. Die Aufnahmen stehen dann bei den Kontrolluntersuchungen zum direkten Vergleich zu Verfügung. Änderungen der Feinstruktur von Muttermalen können Hinweise auf eine „Entartung“ des Muttermals sein.

 

Bei der Hautkrebsvorsorge handelt es sich um eine schmerzlose Vorsorgeuntersuchung, die helfen soll, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und damit in einem hohen Prozentsatz zu heilen. Die Vorsorgeuntersuchung kann ab dem vollendeten 35. Lebensjahr von allen Versicherten in zweijährlichen Abständen in Anspruch genommen werden, einzelne Krankenkassen übernehmen die Leistung auch schon vor dem 35. Lebensjahr. Die Videoauflichtmikroskopie ist nicht Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung, sie kann auf Wunsch als Wahlleistung durchgeführt werden.

 

Die Haut vergisst nie – diese Aussage hat in Bezug auf das Hautkrebsrisiko durch UV-Bestrahlung ihre Berechtigung. Die Kehrseite der Medaille ist, dass das Sonnenlicht jedoch auch den Motor für wichtige Stoffwechselprozesse im Körper darstellt, hier ist die Produktion von Vitamin D an erster Stelle zu nennen. Letzteres spielt im Knochenstoffwechsel eine Rolle und es wird im eine Krebs-vorbeugende Wirkung zugeschrieben. Deshalb ist das richtige Maß an Sonnenlicht so entscheidend für die Gesundheit des Einzelnen.

 

Für weitere Informationen und Beratungen über einen sinnvollen Lichtschutz stehen wir gerne zur Verfügung.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik der Lymphknoten und der Haut

In unserer Praxis wird diese schmerzlose Untersuchung der Haut und Unterhaut durchgeführt. Hierdurch können z. B. Zysten oder Abszesse dargestellt werden.


Die Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten ermöglicht Aussagen zur Ursache einer Lymphknotenvergrößerung.


Sie wird insbesondere in der Nachsorge von Patienten mit schwarzem Hautkrebs (Malignes Melanom) oder Plattenepithelkarzinomen eingesetzt, da diese Tumoren über das Lymphsystem Tumorabsiedlungen (Metastasen) streuen können.

 

Ambulante Operationen

Neben der diagnostischen Einordnung von Hautveränderungen und der Differenzierung in gut- oder bösartig, gehört auch die operative Entfernung derselben zum Leistungsspektrum Ihrer Hautarztpraxis.

 

An gutartigen Veränderungen werden z. B. Talgzysten entfernt oder es werden Eingriffe am Nagelbett, z. B. bei eingewachsenem Zehennagel durchgeführt.

 

Die operative Entfernung der unterschiedlichen Formen des hellen oder schwarzen Hautkrebses kann in aller Regel ambulant in der Praxis erfolgen. Die Tumoren werden mit einem so genannten „Sicherheitsabstand“  herausgeschnitten.

 

Erfreulicherweise ist für die sachgerechte Entfernung der meisten Hauttumoren heute nur noch ein kleiner Sicherheitsabstand erforderlich, so dass die meisten Defekte ohne eine Hauttransplantation
verschlossen werden können. Selbstverständlich bemühen wir uns neben größtmöglicher Sicherheit um ein optimales kosmetisches Ergebnis.


Durch die feingewebliche (histologische) Untersuchung des Operationsgewebes kann binnen weniger Tage bestätigt werden, ob ein Tumor vollständig entfernt wurde oder ob ggf. eine Nachoperation erforderlich ist.


Die operativen Eingriffe in der Praxis werden in örtlicher Betäubung (Lokal- oder Leitungsanästhesie) durchgeführt.


In Einzelfällen ist es erforderlich, Patienten zur Operation an die Universitätsklinik oder ein anderes Zentrum zu überweisen.

Lichttherapie

Durch eine Einflussnahme auf das Immunsystem und entzündungshemmende Eigenschaften können bestimmte Anteile des UV-Lichtspektrums zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt werden. Hier sind an erster Stelle die Neurodermitis (Atopisches Ekzem) und die Schuppenflechte (Psoriasis) zu nennen. Auch bei einer Vielzahl weiterer Hauterkrankungen hat sich diese Behandlungsmethode bewährt.

 

Das Lichttherapiespektrum in unserer Praxis umfasst UVA und UVB-Breitspektrum als Ganzkörper- oder Teilkörperbestrahlung.


Daneben bieten wir die so genannte topische PUVA-Therapie (Psoralen UVA-Lichttherapie) an, bei der vor der Bestrahlung mit UVA Licht die Haut im erkrankten Areal mit einem Lichtsensibilisator vorbehandelt wird. Der Lichtsensibilisator wird in der Regel in Form einer Creme 30 Minuten vor der Bestrahlung aufgetragen und  soll die betroffene Haut empfindlicher für die nachfolgende Bestrahlung machen.

 

Lichttherapien werden in der Regel mehrmals wöchentlich mit ansteigenden UV-Dosen durchgeführt, um einen optimalen Effekt zu erzielen.

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